Ein Grundofen lässt sich an mehreren charakteristischen Merkmalen erkennen. Die massive Bauweise mit gemauertem Feuerraum aus Schamottesteinen und keramischen Heizgaszügen ist typisch. Anders als bei Kaminöfen besitzt ein Grundofen keine Metallrohre im Inneren, sondern durchgehend gemauerte Züge.
Das Typenschild gibt Aufschluss über Bauart und Baujahr. Funktional erkennt man einen Grundofen am langsamen Aufheizen und der langen Wärmespeicherung über 12-24 Stunden. Er wird typischerweise nur 1-2 Mal täglich befeuert und gibt hauptsächlich behagliche Strahlungswärme statt Konvektionswärme ab. Die Oberfläche ist meist mit Kacheln, Putz oder Naturstein verkleidet